2 Mai 2024

Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) setzt seine innovative Förderinitiative mit dem zwölften Aufruf des mFUND-Programms zur Förderung von datenbasierten Forschungs- und Entwicklungsprojekten der Kategorie „Angewandte Forschung und Experimentelle Entwicklung“ (Förderlinie 2)

 fort. Ziel ist es, durch die systematische Entwicklung und Vernetzung von Open Data innovative Geschäftsmodelle im Mobilitätssektor zu schaffen. Dieser Aufruf folgt auf die erfolgreichen vorherigen Initiativen, die sich bereits intensiv der Förderung datenbasierter Forschungs- und Entwicklungsprojekte in der Mobilitätsbranche gewidmet haben.

Seit dem Start des mFUND im Jahr 2016 wurden mehr als 520 Projekte gefördert, die dazu beitragen, die digitale Transformation im Verkehrssektor voranzutreiben. Mit dem diesjährigen Schwerpunkt „Open Data für neue Geschäftsmodelle in der Mobilität“ legt der Aufruf einen besonderen Fokus auf Projekte, die innovative Lösungen durch die Nutzung offener Daten bieten. Diese Projekte sollen nicht nur die technologische Innovation fördern, sondern auch praktische Anwendungen und Geschäftsmodelle entwickeln, die die Mobilität von morgen prägen.

Weiterführende Informationen zu den vorherigen Aufrufen und deren thematischen Schwerpunkte finden Sie auf unserer Website hier:  10. Aufruf und 11. Aufruf.

Was sind die Ziele des Förderprogramms

Das BMDV hat mit dem zwölften Aufruf des mFUND-Programms spezifische Ziele festgelegt, mit der Intention, den Mobilitätssektor durch die innovative Nutzung von Daten nachhaltig zu transformieren. Die Hauptziele des Programms lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Innovative Datennutzung und -vernetzung: Förderung der Entwicklung von Methoden und Technologien, die eine innovative Nutzung und Vernetzung von Verkehrs-, Infrastruktur-, Satelliten-, Umwelt- und Wetterdaten ermöglichen.
  • Schaffung neuer Geschäftsmodelle: Durch den Einsatz von Open Data sollen neue Geschäftsmodelle im Mobilitätssektor entwickelt werden, die auf Nachhaltigkeit und Effizienzsteigerung ausgerichtet sind.
  • Identifikation zukünftiger Datenbedarfe: Systematische Analyse und Erkennung zukünftiger Anforderungen und Möglichkeiten zur Verwendung von Daten im Verkehrsbereich.
  • Förderung von Projekten in spezifischen Kategorien:
    • Kategorie A: mFUND-Weiterentwicklungen aus der Förderlinie 1; des 9. Förderaufrufs, Kategorie B sowie Projektideen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „5. BMDV DataRun“
    • Kategorie B: Verkehrsträgerübergreifende Anwendungen, Geschäftsmodelle mit plattformübergreifender Datennutzung, Verkehrsbeziehungen im Güterfernverkehr, digitale Zwillinge von großflächigen Systemen
    • Kategorie C: Dateninnovationen und Open Data für smarte Mobilität in Europa, z. B. zu Fragen der grenzübergreifenden Datenbereitstellung bzw. -harmonisierung
    • Kategorie D: Andere Themen zu Dateninnovationen für die Mobilität der Zukunft (themenoffen)

Diese Ziele sollen dazu beitragen, dass der Mobilitätssektor durch den gezielten Einsatz und die Analyse von Daten effizienter, innovativer und nachhaltiger gestaltet wird. Durch die breite Unterstützung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die sich diesen Herausforderungen stellen, strebt das mFUND-Programm an, eine führende Rolle in der digitalen Transformation der Mobilität einzunehmen.

Wer ist antragsberechtigt?

Im zwölften Aufruf des mFUND-Programms sind verschiedene Einrichtungen und Organisationen antragsberechtigt, die die technische und organisatorische Kompetenz besitzen, innovative datenbasierte Projekte im Mobilitätssektor umzusetzen. Die Kriterien für die Antragsberechtigung umfassen:

  • Unternehmen aller Größenordnungen: Sowohl kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als auch große Unternehmen sind berechtigt, Förderanträge zu stellen, sofern sie Projekte durchführen, die den Förderkriterien entsprechen.

  • Forschungs- und Bildungseinrichtungen: Hochschulen und universitäre Institute können ebenfalls Fördermittel beantragen, besonders wenn sie Forschungsprojekte im Bereich der datenbasierten Mobilitätslösungen durchführen.

  • Nichtregierungsorganisationen und Non-Profit-Organisationen: Diese Gruppen können Anträge stellen, wenn sie Projekte unterstützen, die auf Innovationen im Mobilitätsbereich abzielen und einen gesellschaftlichen Mehrwert bieten.

Die Antragsberechtigung ist darauf ausgerichtet, eine breite Palette von Innovatoren im Bereich der digitalen Mobilität zu fördern und sicherzustellen, dass die verfügbaren Daten und Technologien zur Verbesserung der Mobilitätslösungen umfassend genutzt werden. Dadurch wird eine inklusive Teilnahme ermöglicht, die den sektorübergreifenden Austausch und die Kooperation fördert, um die Herausforderungen und Chancen in der Mobilität effektiv anzugehen.

Wie ist die Förderhöhe und -dauer?

Die Schlüsseldaten zur Förderhöhe:

  • Maximale Förderhöhe: Projekte können mit bis zu 3 Millionen Euro gefördert werden. Diese signifikante Summe soll es ermöglichen, ambitionierte und umfangreiche Vorhaben im Bereich der Mobilitätsentwicklung umzusetzen. Projekte können einer maximalen Projektdauer von 36 Monaten haben. Der frühestmögliche Starttermin für Projekte ist der 1. Februar 2025.
  • Förderquoten: Es gibt unterschiedliche Förderquoten je nach Art des Antragstellers und der spezifischen Projektanforderungen:
    • Für kleine Unternehmen können bis zu 80% der projektbezogenen Kosten gefördert werden.

    • Mittlere Unternehmen und Institute wie Helmholtz-Institute und Institute der Fraunhofer-Gesellschaft können eine Förderung von bis zu 70% erhalten.
    • Für nicht gewerbliche Antragsteller wie staatlich anerkannte Hochschulen kann die Förderquote bis zu 90% betragen, wobei diesen Einrichtungen unter bestimmten Bedingungen auch eine Projektpauschale gewährt werden kann.

Diese Fördermittel werden als nicht rückzahlbare Zuwendungen im Wege der Anteilsfinanzierung bereitgestellt, wodurch die Empfänger einen Eigenanteil zur Finanzierung des Projekts beitragen müssen. Die detaillierten Bedingungen für die Förderung und die exakten Prozentsätze der Kostenübernahme sind abhängig von der Art des Projekts und des Antragstellers, was eine flexible Anpassung an die jeweiligen Projektbedürfnisse ermöglicht.

Was sind die förderfähige Kosten?

m zwölften Aufruf des mFUND-Programms sind bestimmte Kostenarten förderfähig, die für die erfolgreiche Durchführung der Projekte notwendig sind. Hier sind die Hauptkategorien der förderfähigen Kosten aufgeführt:

  1. Personalkosten: Dies schließt Gehälter, Sozialabgaben und andere Personalnebenkosten ein, die direkt mit der Durchführung des Projekts verbunden sind.
  2. Sachkosten: Hierzu zählen notwendige Materialien und Ausrüstungen, die für das Projekt erforderlich sind. Diese Kosten können auch Ausgaben für Datenbeschaffung und Lizenzen umfassen, sofern diese für das Projekt essenziell sind.
  3. Reisekosten: Diese umfassen alle notwendigen Reisen, die im Rahmen des Projekts unternommen werden, einschließlich der Kosten für Transport, Unterkunft und Verpflegungsmehraufwendungen.
  4. Kosten für Subunternehmer und Drittleistungen: Falls bestimmte Teile des Projekts an Subunternehmer vergeben werden müssen oder spezialisierte Beratungsdienste benötigt werden, können auch diese Kosten förderfähig sein, vorausgesetzt, sie entsprechen den Förderrichtlinien.

Die Fördermittel werden in Form als nicht rückzahlbare Zuwendung im Wege der Anteilsfinanzierung gewährt.

Wie sind die Fristen und welche Projekt-Kategorien gibt es?

Die Projektskizzen müssen bis zum 31. Mai 2024 eingereicht werden, wobei die Projekte folgenden Kategorien zugeordnet werden können:

  • Kategorie A: mFUND-Weiterentwicklungen
  • Kategorie B: Prioritätsthemen, einschließlich verschiedener spezifischer Innovationsbereiche wie digitale Systeme für Luftfahrzeuge und verkehrsträgerübergreifende Datenanwendungen
  • Kategorie C: Dateninnovationen und Open Data für smarte Mobilität in Europa
  • Kategorie D: Andere Themen zu Dateninnovationen für die Mobilität der Zukunft.

Wie ist das Antragsverfahren?

Es wird ein zweistufiges Antragsverfahren verwendet, beginnend mit der Einreichung einer Projektskizze. Die endgültige Bewerbung erfolgt nach einer positiven Bewertung der Skizze. Dieses Verfahren gewährleistet, dass nur Projekte mit hohem Potenzial zur Förderung ausgewählt werden.

FI Group als Ihr Partner

Als Ihr Partner bringen wir umfassende Expertise und Erfahrung in der Fördermittelberatung und -akquise für innovative Projekte im Bereich Energieeffizienz, Klimaschutz und Klimaanpassung mit. Unser Team aus Spezialisten unterstützt Sie bei jedem Schritt des Antragsprozesses für dieses oder auch weitere Förderprogramme – von der ersten Ideenfindung und Konzeptentwicklung über die Antragstellung bis hin zum Projektmanagement.

Warum FI Synergy

Mit unserer ganzheitlichen Methodik FI Synergy maximieren wir nicht nur auf Fördermittel, sondern stellen auch sicher, dass Sie durch den gesamten Innovationsprozess hinweg sicher, transparent und verlässlich begleitet werden. Es bietet die Unterstützung, die Sie benötigen, um Ihre innovativen Projekte erfolgreich umzusetzen, und gewährleistet, dass Ihr Unternehmen für zukünftige Herausforderungen bestens gerüstet ist. Mehr Informationen zu FI Synergy finden Sie hier.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf

Für weitere Informationen zum mFUND-Programm und wie die FI Group Sie unterstützen kann, stehen wir gerne zur Verfügung. Wir helfen Ihnen gerne, die Chancen zu nutzen, die dieses wichtige Förderprogramm bietet.

× Wie kann ich dir helfen?