20 Oktober 2022
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Änderung der Förderbekanntmachung Angewandte nichtnukleare Forschungsförderung im 7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“

Die Forschungsförderung Angewandte nichtnukleare Forschungsförderung im 7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“ vom 18. Juni 2021 wurde zum 15. September 2022 durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BWMK) geändert. Die Änderungen zeigen eine Erweiterung der Fördermöglichkeiten in Form von De-minimis-Beihilfen auf und ermöglichen als Alternative zukünftig ein einstufiges Antragsverfahren.

Die Angewandte nichtnukleare Forschungsförderung im 7. Energieforschungsprogramm „Innovationen für die Energiewende“ dient als Leitlinie der Energieforschungspolitik der Bundesregierung und soll bis Ende 2022 Förderungen von rund 6 Milliarden Euro ermöglichen. Durch die Ergänzung der De-minimis-Beihilfen als mögliche Förderung wird es Unternehmen ermöglicht, unter bestimmten Voraussetzungen, bis zu 200.000 Euro an finanziellen Beihilfen zu erhalten.

Die Möglichkeiten der Förderung durch De-minimis-Beihilfen und der Antragstellung in einem einstufigen Verfahren können die Antragstellung und somit auch den Zugang zu Förderungen für eine Vielzahl von Unternehmen vereinfachen.

Zweite Änderung der Richtlinie für die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) hat bekannt gegeben, dass die BEG-Richtlinie in mehreren Punkten angepasst wird. Dies betrifft sowohl die Förderrichtlinie Einzelmaßnahmen (EM), Wohngebäude (WG) als auch Nichtwohngebäude (NWG). Die Änderungen umfassen die maximale Höhe der förderfähigen Kosten, die Heizungsoptimierung und die Nachweise in Form von Rechnungen.

Für die BEG-EM werden folgende Punkte geändert:

  • Die Heizungsoptimierung nach Nummer 5.4 wird für Bestandsgebäude mit höchstens fünf Wohneinheiten bzw. für Nichtwohngebäude auf höchstens 1.000 Quadratmeter beheizter Fläche begrenzt.
  • Nach Nummer 8.3.1 beträgt der neue Höchstsatz förderfähiger Kosten 600.000 Euro je Gebäude.

In allen Förderrichtlinien (EM, WG, NWG) ergeben sich Änderungen für die Nachweise. Damit müssen nach Nummer 9.5 im Verwendungsnachweis zur Dokumentation der geförderten Maßnahmen Rechnungen vorgelegt werden. Diese Rechnungen müssen die förderfähigen Maßnahmen, die Leistungen sowie die Anschrift des Investitionsobjektes ausweisen und in deutscher Sprache vorgelegt werden. Die Rechnungen und Zahlungsbelege müssen aufbewahrt bzw. eingereicht werden.

Wenn Sie Fragen zu diesen Änderungen oder anderen Förderprogrammen wie der Forschungszulage haben, unterstützen wir Sie gerne. Unsere Experten finden ein für Sie geeignetes branchenspezifisches Förderprogramm für Ihr Projekt und ermöglichen Ihnen somit die Verwirklichung innovativer Ideen. Kontaktieren Sie uns bei Fragen gerne. Wir freuen uns, Ihnen weiterhelfen zu können.

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